Doppelkonzert 

Video Stream im September 


1. Teil

Duo Doyna 

Modern Klezmer


Annette Maye – Klarinette, Bassklarinette 

Martin Schulte – Gitarre

Auf Basis traditioneller Festtagsmusik osteuropäischer Juden und sephardischer Themen entwickelte das Duo Doyna in seiner 15-jährigen Geschichte einen sehr individuellen Klang. Die Melodien, über Jahrhunderte hinweg verschmolzen mit Bauerntänzen, werden zur Grundlage für die Entwicklung eines völlig neuen Klangbildes. Die vielseitige Ausbildung der beiden Musiker*innen, u.a. mit Studien im Jazz, der improvisierten und zeitgenössischen Musik, werden hierbei zum Werkzeug der Transformation. Musikalische Themen werden frei improvisatorisch behandelt, teils dekonstruiert und reharmonisiert. In der Miniaturbesetzung ohne Rhythmusgruppe experimentiert das Duo gerne mit dem Element des Rhythmus. Der Bandname bezieht sich auf die ursprüngliche Hirtenmelodie „Doina“, die im Klezmer als improvisierte Introduktion vor einem nachfolgenden, rhythmischen Musikstück wichtig wurde. Das Duo Doyna sucht ständig nach Wegen zu Abstraktion und Weiterentwicklung des Themas „Klezmer“ unter dem bereichernden Einfluss aktueller Musikformen.

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Regulärer Ticketpreis: 18,- €

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Mein Beitrag (freiwillig):

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Standard-Beitrag

5 €

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Gönner-Beitrag

10 €

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Premium-Beitrag 

20 €

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2. Teil

Duo Celsant

Orient & Okzident


Poolad Torkamanrad – Santur

Katharina Hoffmann – Cello

Das Duo „Celsant“ bietet eine musikalische Begegnung zwischen Orient und Okzident zum Nouruz und Frühlingsanfang. Sowohl orientalische Rhythmen und Harmonien persischer Musik als auch Klänge aus Minimal Music und westlicher klassischer Musik verbindet das Duo in seinen Improvisationen und Kompositionen. Sie spielen die Instrumente Santoor, ein persisches Saiteninstrument, und Cello, verbunden im Namen „Celsant“. Im Jahr 2012 gründeten Poolad Torkamanrad und Katharina Hoffmann das Duo in Köln, um eine gemeinsame musikalische Sprache zu finden, die die kulturellen Wurzeln beider Musiker und zugleich experimentelle neue Klänge verknüpft. Die eigenen Kompositionen und Improvisationen des Duos bewegen sich zwischen europäischer klassischer Musik und orientalischen Rhythmen und Melodien. Es sind abwechslungsreiche Stücke von meditativ-repetitiven Klängen bis hin zu impulsiver Virtuosität. Die Musiker werden etwas zur Entstehung ihrer Stücke sagen und die Spielweise des Santoors erklären.


Duo Doyna 

Modern Klezmer


Duo Celsant

Orient & Okzident

Das neue Kollektiv 

für 

aktuelle Musikkulturen


Annette Maye

Bassem Hawar

Hindol Deb

Jens Eggensberger

Wiebke Heyens

Kioomars Musayyebi

Albrecht Maurer

Das Kollektiv „Beyond The Roots“ hat sich zum Ziel gesetzt, über die Grenzen der konventionellen globalen Musik hinaus zu schreiten und nach einem wechselseitigen künstlerischen Dialog zu suchen. 


Es bildet ein Ensemble und gestaltet 2021 erstmalig eine Konzertreihe im Alten Pfandhaus in Köln

Beyond The Roots lädt ein zur Konzertreihe


Es ist ein schwieriger Start für eine neue Konzertreihe. Sie war und ist eigentlich nicht zu planen und so nach und nach müssen wir davon ausgehen, Ihnen nur einen Video-Stream präsentieren zu können. Die ersten Ensembles konnten gebucht werden, es konnten geeignete Termine gefunden werden und wir sind überglücklich das Alte Pfandhaus in der Kölner Südstadt als Heimat für unsere Konzerte gefunden zu haben. Wir freuen uns auf die Begegnungen, den Austausch zwischen den Musikern, auf neue Kompositionen und Improvisationen, frisch aus dem Labor der jeweiligen Musikgruppen. 



Aktuelle Konzertreihe 

im Video-Stream



06. Mai 2021

Berlin Oriental Quartet 


13. Mai 2021

Euromenia


27. Mai2021

Northern Orient Quartet


03. Juni 2021

Syntopia Quartet


10. Juni 2021

Beyond The Roots feat. Murat Coşkun


Aus dem Alten Pfandhaus, Köln

Beyond The Roots lädt ein zur neuen Plattform 


Die Plattform für aktuelle Musikkulturen stellt professionelle Musiker*innen mit Migrationshintergrund und/oder künstlerisch-transkultureller Ausrichtung in den Mittelpunkt, deren Praxis im Förderbereich des Musikreferats im Kulturamt angesiedelt ist. Verwurzelt in unterschiedlichen musikalischen Idiomen und kulturellen Kontexten, legen viele Mitglieder der neuen Plattform in ihrer künstlerischen Praxis Wert auf die kreative Überschreitung traditioneller musikalischer Idiome, auf Variation, Komposition, Innovation und die Entwicklung individueller Ausdrucksformen. Musikalisches Material jenseits des europäisch-amerikanischen Kanons ernster und populärer Musik wird dabei zu einer wichtigen Ressource für individuelle künstlerische Entwicklungen.