Die nächsten Termine 

1. Set

Dina e Mel 

2. Set

  Compás a Tres


16.09. 2021 Altes Pfandhaus


19.00 Uhr, Einlass 18:30  Uhr

Podiumsdiskussion: Bewahren, Rekonstruieren, Weiterdenken – Strategien des Umgangs mit dem immateriellem Kulturerbe von Minderheiten in Südosteuropa 


20:00 Uhr 

Konzert


Dina e Mel 


Dina Bušić – Gesang

Melita Ivković – Gitarre


 In Kooperation mit URACult e.V. 


Der Kölner Kulturverein URACult e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den Ländern Südosteuropas zu fördern. Seit sieben Jahren bietet URACult bekannten und aufstrebenden Kunstschaffenden eine Bühne in Köln.


Diesmal kommen die Musikerinnen Dina Bušić und Melita Ivković nach Köln, um ihr Projekt „Bërbili“ (Nachtigall) zu präsentieren. „Bërbili“ ist eine Sammlung vergessener Lieder der Arbanasi, eine in Zadar lebende Minderheit deren Vorfahren im 18. Jahrhundert aus dem Norden Albaniens nach Kroatien kamen. Dieses kulturträchtige Album, haben wir der Neugierde und der langjährigen und unermüdlichem Forschungsarbeit des Duos Bušić/Ivković aber auch dem Zufall zu verdanken. Dina Bušić, selbst eine Nachfahrin der Arbanasi, entdeckte im Rahmen einer Arbeit an alten Liedern durch den Austausch mit ihren Großeltern den musikalisch reichhaltigen Schatz der Arbanasi. Es folgten lange Forschungen, bei denen verschiedene Musik- und Sprachexperten sowie Historiker mitwirkten. Im Jahr 2018 begannen die Aufnahmen in der Marijina Kirche auf der Insel Zlarina und herauskam eine „originelle und authentische mediterrane-orientalische musikalische Geschichte“ wie die kroatische Musikkritik das Album bezeichnete. Dieses Album ist auch ein wertvoller Beitrag für die Erhaltung der Sprache der Arbanasi, die nach Schätzungen der UNESCO eine der meistbedrohten Sprachen Europas ist.


Dina Bušić (Gesang) und die Ausnahmegitarristin Melita Ivković, werden im Alten Pfandhaus einige dieser Arbanasi-Lieder vorstellen.


Vor dem Konzert wird die von der Südosteuropa Gesellschaft e.V. Gesprächsrunde: „Kultur und Musik der Arbanasi in Kroatien - Kulturell-Sprachliche Perspektiven auf die vergessenen Minderheiten in Südosteuropa“ mit den Musikerinnen Bušić und Ivković und anderen Teilnehmern stattfinden.

Compás a Tres 

(Ticket siehe oben)

Eva Folch – Gesang

Daniel Manrique-Smith – Flöten, Cajón

Johann May – Gitarre



“Compás a Tres” ist ein international besetztes Flamenco-Jazz Trio. Die aus Barcelona stammende Sängerin Eva Folch zeigt mit ihren kongenialen Partnern Johann May (Deutschland) an der Gitarre und Daniel Manrique-Smith (Peru) an verschiedenen Querflöten kompromisslose Spielfreude und südländisches Temperament. Die drei Musiker lieben den Wandel, die Improvisation, das Ausschöpfen aller denkbaren Möglichkeiten ihrer Musikalität. In ihren Konzerten verschmelzen anmutige Melodien, rhythmische Expressivität und höchste Virtuosität in so spielerischer Leichtigkeit, wie sie nur selten anzutreffen sind. Zugleich ist die Musik zutiefst zeitgenössisch. Diese Mischung ist es, die den Zuhörer mit ihrer Lebendigkeit und Vielseitigkeit fesselt.

YOM + IXI 

Yom – Klarinette, Komposition

Régis Huby – Violine, Arrangements

Albrecht Maurer – Violine

Guillaume Roy – Viola, Arrangements

Frédéric Deville – Violoncello

Yom ist maßlos, ohne anmaßend zu sein, unersättlich, ohne gierig zu sein, absolut, ohne sich als vollendet zu verstehen. Der Klarinettenvirtuose hat sich nichts weniger als der Suche nach dem Absoluten verschrieben, lotet musikalische Ästhetiken ständig neu aus, versetzt die vielfältigsten Klangtexturen in überraschend „andere“ Verhältnisse. Seine Reise führt ihn von den eigenen, traditionellen Klezmer-Interpretationen über Rock und Americana, klassische, zeitgenössische und elektronische Musik hin zu den grenzenlosen Möglichkeiten des Streichquartetts. Wobei er nie seine persönliche Vision von Musik aus den Augen verliert: die Annäherung an die menschliche Seele, das Bedürfnis nach Universalität und Spiritualität. Besonders das Streichquartett hat Yom immer wieder erneuert, wobei das 1994 von Régis Huby und Guillaume Roy gegründete Quatuor iXi zum kongenialen Partner wurde. Ihr Projekt „Illuminations“ verdichtet zum vorläufigen Höhepunkt: ein Werk zwischen westlicher klassischer Musik, zeitgenössischer Musik und der modalen Musik Osteuropas und des Nahen Ostens, angereichert mit dezenten Einflüssen von Pergolesi, Bach, Ligeti und Schostakowitch, vor allem aber dem markanten Klang von Yoms Hybridklarinette.


Mohamed Najem Quartet

 In Kooperation mit dem 

Multiphonics Festival


3.10. Altes Pfandhaus

Ticketpreis für den Festivaltag: 28,- €

Weiter Informationen auf:

www.multiphonics-festival.com

Mohamed Najem Quartet

Mohamed Najem – Klarinette, Ney

Clément Prioul – Klavier, Orgel

Arthur Henn – Kontrabass

Baptiste Castets – Schlagzeug

YOM + IXI 

 In Kooperation mit dem 

Multiphonics Festival


01.10. 2021 Domicil Dortmund

02.10. 2021 Altes Pfandhaus


Die Tickets gelten für den jeweiligen Festivalabend.

Weiter Informationen auf:

www.multiphonics-festival.com

Virtuos verbindet auch Mohamed Najem den Jazz mit orientalischen Einflüssen. Die kraftvoll pulsierende, an Klangaromen reiche Musik seines 2016 gegründeten Quartetts überführt die Musik des Nahen Ostens in eine neue musikalische Sprache. Damit verkörpert Najem, Komponist, Klarinettist und Ney-Spieler, eine neue Generation talentierter Musiker aus dem Nahen Osten. Geboren in Jerusalem, studierte er am Konservatorium im französischen Angers und unterrichtete Klarinette und Ney an der ESNCM in Ramallah, Nablus und Bethlehem. 2011 war er eines der Gründungsmitglieder des Palestine National Orchestra, zudem war er mehrere Jahre Solist im Palestine Youth Orchestra. Heute lebt er in Paris, wo sein Quartett Mohamed Najem & Friends ein längst etablierter und geschätzter Bestandteil der Jazzszene ist.

Das neue Kollektiv 

für 

aktuelle Musikkulturen


Annette Maye

Bassem Hawar

Hindol Deb

Jens Eggensberger

Wiebke Heyens

Kioomars Musayyebi

Albrecht Maurer

Das Kollektiv „Beyond The Roots“ hat sich zum Ziel gesetzt, über die Grenzen der konventionellen globalen Musik hinaus zu schreiten und nach einem wechselseitigen künstlerischen Dialog zu suchen. 


Es bildet ein Ensemble und gestaltet 2021 erstmalig eine Konzertreihe im Alten Pfandhaus in Köln

Beyond The Roots lädt ein zur Konzertreihe


Es ist ein schwieriger Start für eine neue Konzertreihe. Sie war und ist eigentlich nicht zu planen und so nach und nach müssen wir davon ausgehen, Ihnen nur einen Video-Stream präsentieren zu können. Die ersten Ensembles konnten gebucht werden, es konnten geeignete Termine gefunden werden und wir sind überglücklich das Alte Pfandhaus in der Kölner Südstadt als Heimat für unsere Konzerte gefunden zu haben. Wir freuen uns auf die Begegnungen, den Austausch zwischen den Musikern, auf neue Kompositionen und Improvisationen, frisch aus dem Labor der jeweiligen Musikgruppen. 



Aktuelle Konzertreihe 

im Video-Stream



06. Mai 2021

Berlin Oriental Quartet 


13. Mai 2021

Euromenia


27. Mai2021

Northern Orient Quartet


03. Juni 2021

Syntopia Quartet


10. Juni 2021

Beyond The Roots feat. Murat Coşkun


Aus dem Alten Pfandhaus, Köln

Beyond The Roots lädt ein zur neuen Plattform 


Die Plattform für aktuelle Musikkulturen stellt professionelle Musiker*innen mit Migrationshintergrund und/oder künstlerisch-transkultureller Ausrichtung in den Mittelpunkt, deren Praxis im Förderbereich des Musikreferats im Kulturamt angesiedelt ist. Verwurzelt in unterschiedlichen musikalischen Idiomen und kulturellen Kontexten, legen viele Mitglieder der neuen Plattform in ihrer künstlerischen Praxis Wert auf die kreative Überschreitung traditioneller musikalischer Idiome, auf Variation, Komposition, Innovation und die Entwicklung individueller Ausdrucksformen. Musikalisches Material jenseits des europäisch-amerikanischen Kanons ernster und populärer Musik wird dabei zu einer wichtigen Ressource für individuelle künstlerische Entwicklungen.










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